Altersfreundliche Stadt Leipzig

Ein gemeinsames Zukunftsprojekt für alle Generationen

Warum dieses Projekt?
Leipzig wächst und verändert sich. Damit die Stadt für alle Generationen lebenswert bleibt, braucht es neue Antworten auf zentrale Fragen des Zusammenlebens.
 
Das WHO-Projekt „Age-Friendly Cities“ bietet dafür einen international erprobten Rahmen: Es verbindet Stadtentwicklung, soziale Teilhabe und bürgerschaftlichen Engagement zu einem gemeinsam Prozess.
 
Kernidee:
Eine altersfreundliche Stadt ist keine reine Senior:innenpolitik, sondern ein Zukunfts- und Demokratieprojekt für alle Generationen.

Worum geht es konkret?

Im Mittelpunkt stehen 8 zentrale Handlungsfelder, die das Leben in der Stadt prägen:

  • 🏙️ Außenräume & Gebäude
  • 🚶 Verkehr & Mobilität
  • 🏡 Wohnen
  • 🤝 Soziale Teilhabe
  • 💬 Respekt & soziale Inklusion
  • 🧑‍🤝‍🧑 Bürgerschaftliches Engagement & Beschäftigung
  • 📢 Kommunikation & Information
  • 🏥 Unterstützung & Gesundheitsdienste
  • 🌱 Umwelt, Klima & gesundes Lebensumfeld
  • 🔭 Zukunft, gesellschaftliche Entwicklung & demografischer Wandel

👉 Die zehn Themenfelder bilden unseren Gesprächs- und Beteiligungsrahmen. Welche Schwerpunkte daraus entstehen, entscheiden nicht wir allein – wir wollen die Menschen in Leipzig danach fragen.

Stand in Leipzig

  • AG60plus Leipzig: Antrag an die Bündnisgrüne Mitgliederversammlung vom 06. September 2025
    Zum Beschluss
  • 📌 Antrag „Leipzig wird altersfreundliche Stadt“ in den Stadtrat eingebracht
  • 📄 Verwaltungsstandpunkt der Stadt Leipzig liegt vor 👉 Mehr Infos
  • ✅ Unterstützung durch den Seniorenbeirat 👉 Mehr Infos
  • 📖 Vorläufiger Projektbericht „Altersfreundliche Stadt Leipzig“
  • 🔄 Weiterentwicklung und Umsetzung der Beteiligungsstruktur „AnSprechbar“

Das Projekt entstand aus der Beschäftigung der AG60plus mit dem WHO-Konzept. Der daraus entwickelte Ratsantrag verfolgte vier wesentliche Ziele: Altersfreundlichkeit strategisch in Leipzig zu verankern, die WHO-Leitlinien als Orientierung zu nutzen, einen dauerhaften Dialog zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung aufzubauen und perspektivisch eine Beteiligung am internationalen Netzwerk altersfreundlicher Städte anzustreben.

Unser Ansatz

Wir verstehen die Altersfreundliche Stadt Leipzig als offenen und strukturierten Beteiligungsprozess.

Wir wollen Bestehendes erkennen und wertschätzen, Lücken sichtbar machen, Erfahrungen der Menschen aufnehmen, Generationen miteinander ins Gespräch bringen und daraus konkrete Ideen und Projekte entwickeln.

Dabei sollen Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und vor allem die Bürgerinnen und Bürger selbst miteinander ins Gespräch kommen.

Unser Ziel: Nicht nur einzelne Maßnahmen beschließen, sondern dauerhafte Strukturen für Beteiligung und Zusammenarbeit schaffen.

#AnSprechBar – wir bringen Beteiligung auf die Straße

Mit #AnSprechBar setzt die AG60plus Leipzig diesen Beteiligungsgedanken praktisch um.

Herzstück ist unsere Mitmachwand mit zehn Themenfeldern. Sie bringt die Fragen einer altersfreundlichen und generationengerechten Stadt direkt zu den Menschen – in die Quartiere, auf Plätze, zu Veranstaltungen und an unsere Infostände.

Das Prinzip ist bewusst einfach:

🟢 Das ist mir besonders wichtig.
🟡 Hier muss sich etwas verändern.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer setzt zwei Klebepunkte und macht damit die eigenen Prioritäten sichtbar.

Aber die Punkte sind nur der Anfang. Entscheidend ist das Gespräch.

Wir wollen erfahren: Was funktioniert bereits gut? Wo gibt es Probleme oder Lücken? Was sollte sich verändern? Welche Erfahrungen machen die Menschen in ihrem Alltag? Und welche eigenen Ideen haben sie?

Die Rückmeldungen werden dokumentiert und ausgewertet. Sie sollen in die weitere Arbeit zur Altersfreundlichen Stadt Leipzig einfließen.

#AnSprechBar heißt für uns: zuhören – miteinander sprechen – Beteiligung ermöglichen – gemeinsam Lösungen entwickeln.

Warum das alle betrifft

Eine altersfreundliche Stadt bedeutet nicht nur bessere Bedingungen für ältere Menschen.

Barrierearme öffentliche Räume helfen Menschen mit Rollator ebenso wie Eltern mit Kinderwagen. Gute Mobilität verbindet Generationen. Begegnungsorte wirken Einsamkeit entgegen und stärken Nachbarschaften. Verständliche Informationen und erreichbare Dienstleistungen erleichtern allen Menschen den Alltag.

Was eine Stadt altersfreundlicher macht, macht sie häufig auch kinderfreundlicher, sozialer, barriereärmer und lebenswerter.

Mitmachen und Mitgestalten

Die Altersfreundliche Stadt Leipzig lebt von den Erfahrungen und Ideen der Menschen.

Beteiligen können Sie sich bei unseren #AnSprechBar-Aktionen, bei Veranstaltungen und Workshops, durch eigene Ideen und Erfahrungen oder durch Engagement im eigenen Quartier.

Denn wir wollen nicht nur über Menschen sprechen, sondern mit ihnen gemeinsam herausfinden, wie Leipzig in Zukunft aussehen soll.

Unser Zielbild

Leipzig wird eine Stadt, in der Menschen in jedem Alter selbstbestimmt, aktiv, sicher und miteinander verbunden leben können.

Altersfreundliche Stadt Leipzig – gemeinsam zuhören, gestalten und verändern.

Kontakt und weitere Informationen