Diskussion zur humanitären Lage in Gaza und der Debatte darüber

Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 befinden sich immer noch über hundert israelische Geiseln in der Gewalt der Entführer. Und im Gazastreifen hat der bis jetzt anhaltende Krieg zu einer verheerenden humanitären Lage geführt. Deutschland, und die Grünen als Regierungspartei, standen und stehen vor schwierigen Aufgaben: Das Recht Israels auf Selbstverteidigung vor dem Terror der Hamas einerseits und die Verpflichtung zur Einhaltung von Menschenrechten und humanitärem Völkerrecht andererseits möglichst gut in Einklang zu bringen. Das Thema Israel-Gaza-Krieg ist bekanntlich komplex und emotional, oft geprägt von Schwarz-Weiß-Sichtweisen, und Auslöser für intensive Diskussionen, im öffentlichen wie auch im privaten Raum.

Wir laden ein zu einer grün-internen Veranstaltung, bei der wir diese Herausforderungen und Debatten sachlich aus verschiedenen Perspektiven mit zwei Experten aus den Reihen der sächsischen Grünen beleuchten. Die partei-interne Ausrichtung der Veranstaltung soll einen geschützten Raum bieten, um uns zum grünen Diskurs auszutauschen.

Kassem Taher Saleh, MdB und Stellv. Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, wird uns einen Einblick in die Debatte im politischen Berlin geben. Als Interviewpartner eines vielbeachteten Beitrags in der taz hat er das Thema bereits aus einer kritischen Sichtweise analysiert.

Anselm Schelcher war viele Jahre in der Humanitären Hilfe mit Organisationen wie dem Internationalen Roten Kreuz und dem World Food Programme (WFP) im Nahen Osten und Afrika unterwegs, darunter auch in Israel und im Gazastreifen. Er wird die Wahrnehmung der deutschen Positionen in der internationalen Gemeinschaft und in den Vereinten Nationen beleuchten.

Moderation: Kulturbüro Sachsen e.V. (angefragt)

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